Qualität

Bei unseren Kartons stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis!

Die Qualität der Umzugskartons kann stark unterschiedlich ausfallen. Die Haltbarkeit und Belastungsfähigkeit ist den Kartons von außen nicht anzusehen. Die Fachzeitschrift „der möbelspediteur“ hat verschiedene Kartons von diversen Händlern getestet. Hier haben wir einige Auszüge aus dem Testbericht für Sie zusammengestellt.

Entscheiden Sie selber, welcher Karton für die Verpackung Ihres „Hab und Gut“ der richtige ist.

„Sechs Anbieter, sechs Modelle, 60 Kartons. Im ersten großen Praxis-Vergleichstest führte die Redaktion des „möbelspediteurs“ das wichtigste Transportmittel für Möbelspediteure an seine Grenzen: Umzugskartons. Profimaterial musste sich mit Baumarktware messen und ein Preisbrecher aus dem Internet musste zeigen, was billig kann. Halten die Handgriffe? Hält der Boden? Sind die Kartons stapelfähig? Dabei gab es überraschende Ergebnisse. Und ein ausgesprochen böses Foul, das sehr, sehr teuer kommen kann. Lesen Sie den ersten Praxistest der „möbelspediteur“-Redaktion!“

„Der von der Redaktion „der möbelspediteur“ entwickelte Testzyklus sollte praxisnah die Kartons an ihre Grenzen bringen. Also haben wir ein vierstufiges Programm für unsere Kandidaten entwickelt: 10, 20 und 30 Kilo waren die Basisbeladung für alle Testreihen, zudem wurde mit 40 Kilo ein Maximum ausgelotet, das man in der Praxis weder dem Karton noch dem Packer wirklich zumuten sollte. Auch wenn einige Hersteller diese Angabe dezidiert freigeben, so bietet sich für diese Beladung realistisch betrachtet nur der Außenaufzug und/oder Hunt an. Die Karton mussten zunächst fünfmal einen Meter auf glatten Fliesen und dann auf einem Teppich gezogen/ zurückgeschoben werden. Dann wurde jeder Karton mit allen vier Beladungen fünfmal angehoben und abgesetzt. Ein Treppentestzyklus simuliert mit 15 Stufen ein normales Stockwerk, ebenfalls in allen vier Gewichtsklassen. Zu guter Letzt wurden fünf Kartons mit jeweils 30 Kilo Füllung übereinander gestapelt und auf den Stauchdruck hin getestet. Auf den untersten Karton lasteten also exakt 120 Kilo. Nicht überprüft haben wir die Qualität der Schnitte und Ausstanzungen der Handgriffe.

Alle Kartons wurden flächig und bodendeckend befüllt: Mit „möbelspediteur“-Ausgaben, Kopierpapier-Stapeln und 25-Kilo-Säcken Spielsand, um das Verrutschen der Beladung auszuschließen. Von jedem Hersteller und Typ wurden – unabhängig und frei – jeweils zehn Kartons von der Redaktion eingekauft. Der Test wurde am 2. Oktober im Redaktionsgebäude des Brandeis-Verlages in Flörsheim auf einer ca. 40 Quadratmeter großen Innenfläche ausgeführt. Der komplette Test wurde mit knapp 900 Fotos und zwei Stunden Videomaterial protokolliert.

So gefährlich ist billig!

Kartons für einen Euro – da müssen selbst Spediteure passen. Was also kann so ein Billigheimer? Erschreckend wenig, sagt unser Test. Keiner der sechs getesteten Kandidaten ging so schnell in die Knie, zeigte sicherheitsrelevante Materialermüdungen schon bei 20 kg Zuladung. Noch schlimmer, beim Treppentest ist der Karton von wir-ziehen-mit.de gleich mitten entzwei gerissen. So etwas ist nicht nur für das Transportgut, sondern auch für den Packer ausgesprochen gefährlich. Und ein einfacher Stapeltest von fünf beladenen Kartons übereinander ist kein praxisferner Versuch, sondern Realität in jedem Transportwagen. Leider bestätigt sich mit diesem Vertreter der bekannte Spruch: „Wer billig kauft, kauft doppelt.“ Wenn Profis von Kunden Kartons dieser Güte und Qualität vorgesetzt werden, sollten diese mit dem Kunden das Gespräch suchen und Bedenken möglicherweise schriftlich im Vorfeld fixieren.  Mehr dazu auch in unserem rechtsbeitrag zum Thema „Haftung“ auf Seite 10 in dieser Ausgabe. Fairnesshalber muss man aber hinzufügen, dass aus Kundensicht derzeit keine Beschwerden vorzuliegen scheinen: Über den großen eBay-Shop dieses Anbieters gibt es binnen der letzten sechs Monate null negative Bewertungen über mögliche Qualitätsmängel der Kartons.“

 

 

 

 

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